Fraktionssitzung der Neuen Mitte
Schwerpunkte der Kreispolitik festgesteckt

Zur Fraktionsbesprechung am Samstag, den 24.11.07 diskutierte man über verschiedene Schwerpunkte der Kreispolitik! Der Fraktionsvorsitzende Erich Stappel erörterte, dass eine sinnvolle Erweiterung sowie ein zweckmäßiger Ausbau der Mülldeponie in Guggenberg für den Landkreis sehr wichtig und auch notwendig ist. Wir können uns keine neue Deponieanlage erlauben und sollten deshalb auch die kostengünstigere Erweiterungsmaßnahme verwirklichen, so Stappel.

Des weiteren ist man in der Fraktion einstimmig der Meinung, dass der Aushub bei Baumaßnahmen sprich Mutterboden nach Möglichkeit in der Kommune verbleiben und verwertet werden soll. Stappel sieht hier bei einer vorgeschriebenen gesetzlichen Entsorgung eine enorme Versteuerung des Bauvorhabens und betont, dass dabei als Folge weniger Festbauten im privaten Bereich erstellt werden und auch das gesamte Bauhauptgewerbe sowie das Baunebengewerbe einen wirtschaftlichen Rückschlag erleiden.

Bruno Fischer informierte über die Kreisstraße Wörth – Obernburg entlang der neuen B 469!

Empört äußerte er sich über den dortigen PKW-Verkehr, der total fehl am Platze ist und nicht sein sollte, denn die Radfahrer und vor allen Dingen die Kinder sind durch diese zum Teil sehr prekäre Situation sehr gefährdet. Hier muss Abhilfe geschaffen werden.

Dass unsere Schüler und Jugendlichen im Landkreis einen sehr hohen Stellenwert haben, zeigt sich bei den Sanierungsmaßnahmen unserer Schulen! Hier erwähnt der Fraktionschef Stappel die schon abgeschlossenen sowie noch laufenden Objekte von Gymnasien – Realschulen – Berufschulen und betont, dass die Kosten von über 30 Millionen Euro die höchste Investition für Schulen war, die der Kreis jemals ausgab. Nach Aussage von Stappel ist es heute notwendiger denn je den eminent wichtigen Rohstoff Geist zu fördern und zu stärken, denn unsere Kinder steuern alle einer großen beruflichen Herausforderung mit einer qualitativ hohen Erwartung entgegen.

Hier fügte Bruno Fischer hinzu: Der Landkreis hat für Schulen nicht nur viel Geld ausgegeben sondern er hat hiermit auch wertvolles Kapital geschaffen. Er begrüßt ganz besonders, dass die neu gebildete Schulkommission öfter mal Kontrollgänge durchführt und den sorgfältigen Vorgang und Umgang mit den kreiseigenen Einrichtungen überprüft.

Ivo Trützler untermauert in dem Zusammenhang, dass man bei verschiedenen Maßnahmen oft auch Kosten sparen könne, wenn man bei gleichwertigen Materialeinsätzen andere sowie bessere Perspektiven aufzeigen und die damit verbundenen Chancen auch nutzen würde.

Auch wurde von Stappel das immer wieder und nach wie vor oft diskutierte Thema Krankenhäuser angesprochen obwohl es eigentlich doch schon lange abgeschlossen ist.
Wir die Kreisräte der „Neuen Mitte“ haben die medizinische Betreuung und Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger bei allen Verhandlungen und Entscheidungen stets als oberstes Gebot und Mittelpunkt gesehen. Gespräche bei anderen vom Rhön-Klinikun geführten Krankenhäuser haben sich positiv gezeigt und unsere damalige Entscheidung erleichtert. Bruno Fischer, Erich Stappel, Ivo Trützler und Dr. Jörg Vorbeck wollen bei den jetzigen Betreibern nochmals über Herrn Landrat Schwing darauf hinwirken, dass die persönliche Betreuung der Patienten noch besser werde als bisher. Denn eine gute Pflege sowie ein liebevolles und positives Wort hilft oft mehr als die beste und teuerste Arznei, so Stappel und Fischer!
Wichtig sei vor allen Dingen, dass der Kreis Miltenberg demnächst ein neues Krankenhaus bekommt und dadurch die medizinische Versorgung kreisweit erneut verbessert wird.
Stappel und Fischer betonen, dass der Kreis aus finanzieller Sicht hier überhaupt keine Möglichkeit gehabt hätte selber ein neues Krankenhaus zu bauen.

Ganz zum Schluss wurden noch die modernen Sportstätten für unsere Jugend sowie das überaus reichhaltige kulturelle Angebot und vor allen Dingen der Jugendkulturpreis erwähnt und erörtert! Auch hier hat die Neue Mitte ihren positiven Beitrag dazu geleistet.